Gamma-Kalibrierungstest.
Kneife die Augen zusammen, bis die gestreifte und die solide Hälfte verschmelzen — das ist das tatsächliche Gamma deines Monitors, geprüft gegen den 2,2-Standard.
Gamma-Fusion
Jeder Balken besteht aus 1-Pixel-Linien (links) neben dem soliden Grau, das ihnen bei Gamma 2,2 entspricht (rechts). Tritt einen Meter zurück oder kneife die Augen zusammen: Verschmelzen die beiden Hälften zu einem flachen Farbton, ist dein Gamma auf Ziel. Hebt sich die solide Hälfte heller oder dunkler ab, ist dein Gamma daneben. Bei 100 % Browser-Zoom betrachten — die Linien hängen von exakten Pixeln ab.
Welches Gamma trifft dein Bildschirm?
Ein 50 %-Linienraster mit dem soliden Grau für vier Gammawerte daneben. Die Fläche, die mit den Streifen verschmilzt, ist das Gamma deines Displays — ziel auf 2,2.
50 %-Referenzraster
Die Werte liegen absichtlich eng beieinander — Gamma ist eine subtile, bildschirmweite Eigenschaft. Ist die 2,2-Fläche eindeutig die Übereinstimmung, bist du kalibriert; passt eine Nachbarfläche besser, nudge das Gamma-Preset deines Monitors Richtung 2,2 und prüfe erneut.
Schatten- & Lichter-Detail
Acht Stufen über die dunkelsten, mittleren und hellsten Töne. Jede Stufe sollte sich von ihren Nachbarn unterscheiden. Verschmelzen die dunkelsten Stufen zu Schwarz, sind Schatten unterdrückt; verschmelzen die hellsten zu Weiß, sind Lichter beschnitten.
Schattendetail
2 – 20 %Mittelton
20 – 77 %Lichter-Detail
82 – 100 %Was deine Ergebnisse bedeuten
Vergleiche die gestreiften und soliden Hälften im Fusions- und Kurvenvergleich-Muster sowie die Stufen der Leitern, um das tatsächliche Gamma deines Displays gegen das 2,2-Ziel zu lesen.
| Was du siehst | Was es bedeutet | Was zu tun ist |
|---|---|---|
| Die gestreifte Hälfte verschmilzt mit der soliden grauen Hälfte, wenn du die Augen zusammenkneifst oder zurücktrittst | Dein Gamma ist nahe 2,2, dem Standard für allgemeine Nutzung — korrekt | Nichts zu tun. |
| Die solide graue Hälfte wirkt heller als die gestreifte Hälfte | Gamma ist zu niedrig — Mitteltöne wirken verwaschen und flach | Erhöhe das Gamma Richtung 2,2 im Bildmenü des Monitors, prüfe dann erneut. |
| Die solide graue Hälfte wirkt dunkler als die gestreifte Hälfte | Gamma ist zu hoch — Schatten verlieren Detail (unterdrücktes Schwarz) | Senke das Gamma Richtung 2,2 im Bildmenü des Monitors. |
| Beim Kurvenvergleich verschmilzt die 1,8-, 2,0- oder 2,4-Fläche besser mit den Streifen als die 2,2-Fläche | Dein Display läuft tatsächlich mit diesem Gamma, nicht 2,2 | Nudge das Gamma-Preset des Monitors Richtung des passenden Werts, teste dann erneut. |
| Die dunkelsten 2–3 Stufen der Schattendetail-Leiter sehen identisch aus | Schwarz-Detailverlust — Schattendetails gehen verloren | Senke Kontrast oder Gamma und schalte Dynamikkontrast-/Lebhaft-Modi aus; siehe auch den Schwarzwerttest. |
| Die hellsten 2–3 Stufen der Lichter-Detail-Leiter wirken zu Weiß ausgebrannt | Lichter clippen — Detail nahe Weiß geht verloren | Senke Helligkeit oder Kontrast leicht; hält es bei neutralen Einstellungen an, ist das eine Hardwaregrenze. |
Häufig gestellte Fragen
Was ist Monitor-Gamma?
Gamma ist die Kurve, die das digitale Signal (0–255) auf das Licht abbildet, das dein Bildschirm tatsächlich aussendet. Sie ist nicht linear: Sie widmet den dunklen Bereichen mehr Stufen, weil deine Augen dort empfindlicher auf Veränderungen reagieren. Der Standard für Computerdisplays ist ein Gamma von etwa 2,2 (der sRGB-Standard). Ist dein Gamma daneben, wirken Schatten unterdrückt oder verwaschen und Mitteltöne zu dunkel oder zu hell.
Wie funktioniert der Gamma-Fusionstest?
Die gestreifte Hälfte jedes Balkens besteht aus 1-Pixel schwarzen und weißen Linien. Physikalisch mitteln sie sich zu einer festen Lichtmenge — 50 % bei gleichen Linien — unabhängig vom Gamma deines Displays. Die solide Hälfte ist der einzelne Grauwert, der diesem Lichtniveau nur entspricht, wenn dein Gamma 2,2 ist. Verschmelzen also beim Zurücktreten oder Zusammenkneifen der Augen die beiden Hälften zu einem flachen Farbton, ist dein Gamma 2,2. Wirkt die solide Hälfte heller oder dunkler als die Streifen, ist dein Gamma niedriger oder höher. Bei 100 % Zoom betrachten, damit es funktioniert.
Auf welches Gamma sollte mein Monitor eingestellt sein?
Für allgemeine Nutzung in einem normal beleuchteten Raum ist 2,2 der Standardwert und das, was sRGB annimmt. Dunkelraum-Video-Mastering nutzt oft 2,4, und alte Macs nutzten 1,8 (längst auf 2,2 geändert). Ohne besonderen Grund stelle 2,2 ein — die meisten Monitore haben eine Gamma-Option im Menü, und OS-Kalibrierungstools können sie feinjustieren. Nutze das Kurvenvergleich-Muster hier, um zu sehen, welchen Wert dein Bildschirm tatsächlich trifft.
Warum wirken meine Schatten unterdrückt oder verwaschen?
Unterdrückte Schatten (dunkles Detail verschwindet in Schwarz) bedeuten meist, dass dein Gamma zu hoch ist oder Schwarzwert/Kontrast zu aggressiv eingestellt sind. Verwaschene Schatten (graustichiges Schwarz, flache Dunkelheit) bedeuten Gamma zu niedrig oder Helligkeit zu hoch. Führe die Schattendetail-Leiter aus: Sehen die dunkelsten zwei oder drei Stufen identisch aus, geht Detail verloren. Passe das Gamma Richtung 2,2 an und prüfe erneut.
Ersetzt Gamma-Kalibrierung ein Kolorimeter?
Nein — das ist eine visuelle Prüfung, und deine Augen plus Raumbeleuchtung bringen Fehler mit sich. Sie ist hervorragend, um ein klar falsches Gamma zu erkennen und das Gamma-Preset eines Monitors mit dem Auge einzustellen, aber ein Hardware-Kolorimeter mit Kalibrierungssoftware misst die Kurve präzise und erstellt ein ICC-Profil. Nutze diesen Test, um nah heranzukommen und zu prüfen; nutze ein Kolorimeter, wenn du zertifizierte Genauigkeit brauchst.